Geschichte

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Geschichte

Geschichte des Ortsvereines Overath
 
Das Deutsche Rote Kreuz sowie dessen Bedeutung und Wirken ist in der Stadt Overath nicht erst seit 1928, dem Gründungsjahr der „Freiwilligen Sanitätskolonne vom Roten Kreuz Overath“, bekannt.
 
Schon damals bemühte man sich im Kreis von Gleichgesinnten um die Armen und kinderreichen Familien. Man führte Sammlungen durch und beratschlagte gemeinsam, wie den Hilfebedürftigen auf freiwilliger Basis wirkungsvoll Beistand geleistet werden konnte.
 
Auf Anweisung des Oberpräsidenten der Rheinprovinz zu Koblenz in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Provinzialvereins vom Roten Kreuz regte Landrat Eberhard vom damaligen Kreis Mülheim, der gleichzeitig Vorsitzender des Zweigvereines vom Roten Kreuz in Mülheim am Rhein war, in seinem Rundschreiben vom 12.02.1925 an, in den einzelnen Gemeinden – soweit noch nicht geschehen – Sanitätskolonnen des Roten Kreuzes zu bilden. Von der Gemeinde Overath wurde daraufhin mit Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr, mit früheren Soldaten, möglichst Sanitätern und sonst geeignet erscheinenden Leuten Besprechungen geführt. So gelang es denn im Dezember 1927 einen Sanitätslehrgang einzuberufen, an dem sich 25 Personen beteiligten. Nachdem die dreimonatige Ausbildungszeit absolviert war, trafen sich am 19. April 1928 sämtliche Lehrgangsteilnehmer im Steinhofsaale zu Overath und gründeten offiziell und einstimmig die „Freiwillige Sanitätskolonne vom Roten Kreuz zu Overath“. Gleichzeitig wurde eine entsprechende Satzung beschlossen. Die damalige Versammlung wählte den Vorstand wie folgt:
 
Vorsitzender und Kolonnenführer: Karl Lange
Kolonnen-Arzt: Cr. med. Karl Dunker
Schriftführer: Toni Eschbach
Kassierer: Josef Zimmermann
Zeugwart: Karl Ley
Beisitzer: Peter Büscher
Beisitzer - Stellvertreter: Peter Fassbender
Beisitzer: Josef Broichhagen
Beisitzer - Stellvertreter: Georg Zettl
 
Zunächst trug man als Erkennungszeichen Rot-Kreuz-Armbinden, da das Geld für Dienstbekleidung fehlte. Später wurden dann nach und nach in Eigenleistung sowie mit Zuschüssen der Gemeinde und der übergeordneten DRK – Stellen die notwendigen Dienströcke und Mützen angeschafft.
 
Im Rahmen des Arbeitsprogramms erfolgt u.a. die Einrichtung von Unfall-Hilfs-Stationen innerhalb der Gemeindegebiete.
 
Neben den regelmäßigen Bereitschaftsdiensten und Einsatzübungen fanden jährlich auch besondere Ausbildungskurse statt. Ebenso betreute man Sport- und andere Veranstaltungen.
 
Darüber hinaus wurden aber auch Sammlungen durchgeführt, arme und kinderreiche Familien mit Gaben betreut und sonstige Hilfemaßnahmen abgewickelt.
 
Ab 1934 beteiligten sich einige Frauen an den Lehrgängen, die hierdurch besonderes Interesse an der DRK – Arbeit fanden und so seit diesem Zeitpunkt die weibliche Bereitschaft in der Gemeinde Overath bildeten.
 
Gleich zu Beginn des 2. Weltkrieges musste ein Teil der männliche Mitglieder, die ausgebildete Sanitäter waren, Soldat werden. Zwangsläufig gab es hierdurch für die Frauen mehr Arbeit. Sie packten an, wo sie nur konnten und halfen u.a. auch bei der Abwicklung der ärztlichen Untersuchungen und Impfungen in den Schulen in der Gemeinde Overath.

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Deutsches Rotes Kreuz Overath e.V.
Am Weidenbach 6
51491 Overath
Tel.: 0 22 06 - 90 33 50
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