Grundsätze/Henry Dunant

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Grundsätze/Henry Dunant
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8.Mai 1828
Henry Dunant wurde als erster Sohn von Antoinette Dunant-Colladon und deren Mann, des Kaufmanns Jean-Jacques Dunant, in Genf geboren.
 
1846
Henry Dunant trat der Genfer Société d'Aumônes (Gesellschaft für Almosenspenden) bei. Schon früh zeigte sich, dass er andere Menschen für seine Ziele motivieren konnte und diese auch aktivierte ihm zu folgen.
 
24. Juni 1859
Henry Dunant sah nach der Schlacht zwischen den Truppen Piemont-Sardiniens und Frankreichs in Solferino über 30.000 Verletzte, Sterbende und Tote auf dem Schlachtfeld liegen, ohne das ihnen jemanden half. Er suchte Freiwlillige in der Bevölkerung, die mit ihm zusammen, die die Verletzten versorgten und behandelten.
 
1862
Dunant schrieb ein Buch "Eine Erinnerung an Solferino" indem er seine Erlebnisse niederschrieb. Er klagte über die Hinterlassenschaften des Krieges und fordert die Gründung von Hilfsgesellschaften, und zwar schon in Friedenszeiten und dauerhaft. Deren Pflegepersonal soll neutral sein und alle Verwundeten gleichermaßen betreuen sowie diejenigen, die unter internationalem Schutz stehen.
 
17. Februar 1863
Die Ideen von Dunant fanden viel Zuspruch und somit auch viele Anhänger, die diese Idee vertraten. In Genf wurde am 9. Februar das Komitee der Fünf ( Henry Dunant, Gustave Moynier, Dr. Theodore Maunoir, General Guillaume Dufour und Dr. Lous Appla ) gegründet. Dieses Komittee hielt seine erste Konferenz am 17. Februar. Dieses Treffen war die Geburtsstunde des heutigen Internationalen Komitees des Roten Kreuz.
 
26. Oktober 1863
Im Oktobter kam es zur ersten internationalen Konferenz zwischen Regierungsvertreter, Verteter anderer Organisationen und Privatleute.
 
22. August 1864
In der diplomatischen Konferenz einigte man sich auf ein einheitliches Symbol, welches den Schutz der Verwundeten und des Hilfspersonal symbolisieren sollte: ein Rote Kreuz auf weissem Grund.
 
 

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Grundsätze
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Die Grundsätze wurden von der XX. Internationalen Rotkreuzkonferenz 1965 in Wien proklamiert. Der vorliegende angepasste Text ist in den Statuten der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung enthalten, die von der XXV. Internationalen Rotkreuzkonferenz 1986 in Genf angenommen wurden.

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Menschlichkeit
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Die internationale Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung, entstanden aus dem Willen, den Verwundeten der Schlachtfelder unterschiedslos Hilfe zu leisten, bemüht sich in ihrer internationalen und nationalen Tätigkeit, menschliches Leiden überall und jederzeit zu verhüten und zu lindern. Sie ist bestrebt, Leben und Gesundheit zu schützen und der Würde des Menschen Achtung zu verschaffen. Sie fördert gegenseitiges Verständnis, Freundschaft, Zusammenarbeit und einen dauerhaften Frieden unter allen Völkern.

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Unparteilichkeit
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Die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung unterscheidet nicht nach Nationalität, Rasse, Religion, sozialer Stellung oder politischer Überzeugung. Sie ist einzig bemüht, den Menschen nach dem Maß ihrer Not zu helfen und dabei den dringendsten Fällen den Vorrang zu geben.

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Neutralität
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Um sich das Vertrauen aller zu bewahren, enthält sich die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung der Teilnahme an Feindseligkeiten wie auch, zu jeder Zeit, an politischen, rassischen, religiösen oder ideologischen Auseinandersetzungen.

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Unabhängigkeit
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Die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung ist unabhängig. Wenn auch die Nationalen Gesellschaften den Behörden bei ihrer humanitären Tätigkeit als Hilfsgesellschaften zur Seite stehen und den jeweiligen Landesgesetzen unterworfen sind, müssen sie dennoch eine Eigenständigkeit bewahren, die ihnen gestattet, jederzeit nach den Grundsätzen der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung zu handeln.

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Freiwilligkeit
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Die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung verkörpert freiwillige und uneigennützige Hilfe ohne jedes Gewinnstreben.

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Einheit
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In jedem Land kann es nur eine einzige Nationale Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaft geben. Sie muss allen offen stehen und ihre humanitäre Tätigkeit im ganzen Gebiet ausüben.

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Universalität
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Die Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung ist weltumfassend. In ihr haben alle Nationalen Gesellschaften gleiche Rechte und die Pflicht, einander zu helfen.

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